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Am Puls der MV-Ostseekooperation

Unsere Nachrichten.
Blick von hinten auf ein großes Publikum, das in Stuhlreihen ein Open-Air-Konzert besucht. Die Szene ist in das warme Licht der tiefstehenden Abendsonne getaucht, während im Hintergrund eine Bühne mit einem Flügel zu erkennen ist.

Den Ostseeraum vor Ort erleben

Zusammenarbeit im Ostseeraum beginnt oft mit persönlichen Begegnungen. Wer seine Nachbarländer kennenlernt, gewinnt neue Perspektiven und stärkt das Verständnis für gemeinsame Herausforderungen und Chancen.

Die Europäische Akademie Mecklenburg-Vorpommern lädt im Spätsommer und Herbst 2026 zu drei Studien- und Begegnungsreisen ein: nach Estland (25.–31. August), Lettland (31. August–6. September) und Szczecin (24.–27. September).

Die Reisen vermitteln Einblicke in Geschichte, Kultur und grenzüberschreitende Zusammenarbeit – und zeigen, wie vielfältig der Ostseeraum ist.

Weitere Informationen und Anmeldung:www.europaeische-akademie-mv.de

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Neues Bundeskompetenzzentrum: Rostock wird Knotenpunkt für den Meeresschutz

Die Finanzierung des neuen Bundeskompetenzzentrums Munitionsbergung aus dem Meer in Rostock steht. Die Mittel wurden bei einer auswärtigen Kabinettssitzung der Landesregierung MV in Berlin auf den Weg gebracht.

Im neuen Zentrum bündeln der Bund und die Küstenbundesländer Kapazitäten, Know-How und operative Ressourcen, um die Bergung von 1,6 Millionen Tonnen Altmunition in Nord- und Ostsee zu koordinieren. Die Altlasten gefährden die Umwelt und blockieren den Windkraftausbau.

MV nimmt damit eine bundesweite Schlüsselrolle ein. Das BK Meer bündelt Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Es begleitet den für 2028 geplanten Bau der ersten schwimmenden Entsorgungsplattform und setzt Impulse für die Fachkräfteausbildung.

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Zwei Frauen arbeiten konzentriert während einer Brainstorming-Sitzung zusammen. Eine Frau im hellblauen Rollkragenpullover bringt Haftnotizen an einer Glasscheibe an, während ihre Kollegin im Hintergrund aufmerksam zuschaut.

Bundesförderung stärkt Ostseeforschung in Greifswald

Die Ostseeforschung in Mecklenburg-Vorpommern erhält weiteren Rückenwind: Das Interdisziplinäre Forschungszentrum Ostseeraum (IFZO) der Universität Greifswald wird bis 2030 mit mehr als 3,5 Millionen Euro vom Bund gefördert. Das Zentrum erforscht die Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Ostseeraums und verbindet dabei natur-, geistes- und sozialwissenschaftliche Perspektiven. Gemeinsam mit Partnern aus dem gesamten Ostseeraum entstehen neue Forschungs- und Transferprojekte zu politischen, kulturellen und ökologischen Fragestellungen. Die Förderung stärkt die internationale Zusammenarbeit und unterstreicht die Rolle Mecklenburg-Vorpommerns als bedeutender Wissenschafts- und Innovationsstandort für den Ostseeraum

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Logo „NØRD digital convention“ in weißer Schrift vor einem unscharfen, dunkelblau-hellgrünen Hintergrund mit leuchtenden Bokeh-Lichtpunkten.

NØRD 2026: Digitalisierung stärkt die Zusammenarbeit im Ostseeraum

Die NØRD 2026 in Rostock hat gezeigt, wie wichtig digitale Innovationen für die Zusammenarbeit im Ostseeraum sind. Mit Lettland als Partnerland sowie weiteren Partnern aus Estland und Dänemark brachte der Digitalisierungskongress Akteurinnen und Akteure aus Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zusammen. Im Mittelpunkt standen der Austausch von Erfahrungen, gemeinsame Lösungsansätze und die Entwicklung neuer Kooperationen – von digitaler Verwaltung über Künstliche Intelligenz bis hin zu Smart Regions. Damit leistet die NØRD einen wichtigen Beitrag zur Vernetzung der Ostseeanrainer und stärkt die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Region.

Ein besonderes Highlight war die erstmalige Verleihung des NØRD Awards. Ausgezeichnet wurde die Uwe Johnson-Bibliothek Güstrow für ihr Engagement bei der Vermittlung digitaler Kompetenzen.

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Auszeichnung für einen Brückenbauer im Ostseeraum

Prof. Dr. Marko Pantermöller wurde am 16. April 2026 in Stralsund mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier würdigte den Greifswalder Fennistik-Professor damit als herausragenden Brückenbauer im Ostseeraum. Pantermöller prägt seit vielen Jahren die Zusammenarbeit Mecklenburg-Vorpommerns mit den nordischen Ländern. Als bundesweit einziger Professor seines Fachs verbindet er Wissenschaft, Gesellschaft und Kultur über Grenzen hinweg. Sein Engagement zeigt sich besonders im Vorstand des Festivals „Nordischer Klang“ sowie der Hans-Werner-Richter-Stiftung. Beide Initiativen schaffen lebendige Räume für Dialog und europäische Nachbarschaft – ein Paradebeispiel für die gelebte Ostseekooperation unseres Landes.

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Eine weiße Fahne mit dem Logo und Slogan der „MV-Ostseestrategie“ („Menschen verbinden. Potentiale entfalten.“) weht im Vordergrund vor der modernen Außenfassade des Veranstaltungsgebäudes.

MV-Ostseekooperation

Wir klicken auf Start für den Kanal der MV-Ostseekooperation.

Das bedeutet, Sie sind ab jetzt noch näher dran an unseren Aktivitäten, mit denen wir Staaten, Regionen und Städte im Ostseeraum miteinander vernetzen. Vor allem verbinden wir Menschen. Zum Beispiel aus Kultur und Bildung, aus Wirtschaft und Wissenschaft. Eine unserer Initiativen in diesem Kontext ist die MV-Ostseestrategie. Sie wurde 2024 von Mecklenburg-Vorpommerns Landesregierung ins Leben gerufen, um mit den Ländern im demokratischen Ostseeraum eine Modellregion für Teilhabe, Innovation und Nachhaltigkeit zu entwickeln. Sie schafft einen neuen Zusammenhalt über Grenzen hinweg. Am besten klicken Sie selbst auf Start – und schauen Sie sich unser Video an, in dem Sie unsere MV-Ostseestrategie näher kennenlernen.

 

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